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Der einfache Weg zum CE-Zeichen
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Alarmglas

Unter Alarmglas versteht man eine ESG-Scheibe (Einscheiben-Sicherheits-Glas), welche über eine sogenannte Alarmschleife verfügt. Diese ist an Sicherheitssystem bzw. an eine Alarmanlage angeschlossen.

Eine ESG-Scheibe bricht bei Beschädigung stets über die gesamte Fläche. Dabei wird auch die Alarmschleife unterbrochen und es wird Alarm ausgelöst.


Absorption

Der bauphysikalische Begriff Absorption beschreibt das Abschwächen von Strahlungsenergie (Wärme, Licht, Strahlung) beim Durchgang durch einen Stoff, in diesem Fall eine Glasscheibe. Durch die Absorption wird die Strahlungsenergie in Wärmeenergie umgewandelt und führt zu einer Temperaturerhöhung der absorbierenden Glasscheibe.


Agraffe

Der Begriff Agraffe bezeichnet eine Befestigungsart eines nicht sichtbar befestigten hinterlüfteten Bekleidungselements an der Unterkonstruktion. Die Agraffe besteht in der Regel aus Aluminium.


Aluminium-Fensterprofile

Aluminium-Fensterprofile weisen gute Festigkeitswerte auf und sind in der Regel leichter als Stahlfenster. Aluminium gilt als nahezu wartungfrei, so dass aus diesem Material gefertigte Fenster eine lange Lebenserwartung haben. Wegen der erhöhten Wärmeleitfähigkeit von Aluminium sind für Fenster und Außentüren wärmegedämmte und thermisch getrennte Profile (Außenschalen und Innenschalen) für gute Wärmedämmung notwendig.


Aluminium-Holz-Fenster

Aluminium-Holz-Fenster verbinden die gute Wärmedämmung von Holz und die gute Witterungsbeständigkeit von Aluminium. Die statischen Aufgaben werden beim Aluminium-Holz-Fenster (im Gegensatz zum Holz-Aluminium-Fenster) vom Aluminum übernommen. Die innen liegenden Holzprofile werden durch das äußere Aluminium vor Witterungseinflüssen geschützt.


Aluminiumbronze

Im Moment erfahren Fensterprofile aus Aluminiumbronze eine Art Renaissance aufgrund ihrer warmen, goldgelb und dennoch metallisch-technoid wirkenden Farbe.

Gemäß EN 12163/12167 ist Aluminiumbronze eine Bronzelegierung mit dem Hauptbestandteil Kupfer, gefolgt von den Bestandteilen Aluminium, Eisen, Mangan und Nickel.


Antikglas und Tiffanyglas

Antikglas und Tiffanyglas ist ein dekoratives Glas mit einer sehr unregelmäßigen Oberfläche. Diese Glasart wird heute noch in Walzenform mundgeblasen und anschließend zu Platten auseinandergeschnitten. Seine durchgehende Farbe erhält es über verschiedene eingemengte Zusätze wie Eisenoxid oder Gold. Dabei sind Farbgebungen von durchscheinend bis fast deckend erhältlich. Grüne und tiefrote Farbtöne sind wegen ihres hohen Goldanteils besonders teuer. Besonders attraktiv erscheinen in der Struktur des Glases die kleinen Lufteinschlüsse, die diesem Glas seine spezielle Eigenart verleihen.


Architrav

Die baugeschichtliche (griechisch-lateinische) Vokabel Architrav bezeichnet ursprünglich einen tragenden Hauptbalken. Fenster und Türen haben einen Architrav, wenn sie im seitlichen Laibungsbereich mit Profil- und Zierleisten verkleidet sind, die im Sturzbereich in einen ebenfalls verzierten Balken münden. Der Architrav kann auch einen besonders ausgebildeten, gebogenen Sturz bezeichnen.


Abdichtung mit Dichtstoffen

Eine umlaufende Abdichtung mit Dichtstoffen ist in der Lage, je nach Fugenbreite und Dichtstoff, Fugenbewegungen bis zu 4 mm aufzunehmen. Bei Verwendung von elastischen Dichtstoffen auf der Basis von Silikon, Polysulfid (Thiokol) oder Polyurethan (PUR) mit einer zulässigen Gesamtverformung von 25 % ist die Fugenbreite und die Fugentiefe mit den Herstellern der Dichtstoffe abzustimmen. Elastische Dichtstoffe (Gummi o. ä.) können ihre Funktion nur dann erfüllen, wenn sie ihrerseits an den Fugenflanken fest haften, andererseits die Haftung am Fugengrund durch Hinterfüllmaterialien verhindert werden kann.


Abdichtung mit komprimierbaren Dichtbändern

In der Altbauerneuerung findet man häufig das System der Abdichtung mit komprimierbaren Dichtbändern. Ein wesentlicher Vorteil des Systems liegt darin, dass die Haftflächen nicht auf Zug beansprucht werden. Für den Einsatz auf Putzflächen bringt das System deshalb besondere Vorteile. Für die notwendige Dichtheit gegen Regen und Wind ist es notwendig, dass das Band auf 20 % bis 25 % des Nennmaßes komprimiert bleibt. Die verbleibende Bauteilfuge wird wegen eines effektiven Wärmeschutzes üblicherweise mit PU-Schaum ausgefüllt. Ein eventueller Versatz in den Dichtebenen zwischen seitlichem und unterem Anschluss muss gesondert abgedichtet werden. Bei dieser Anschlussausbildung können alle Werkstoffe verwendet werden.


Allgemeine Ausführungen zur Sicherheit

Nach statistischen Angaben von Polizei und Versicherungen gelangen fast 90 % aller Einbrecher über Fenster und Balkon- bzw. Terrassentüren in das Innere von Häusern. Mit folgenden Maßnahmen bzw. einer Kombination dieser Maßnahmen können Einbrüche über diese "Achilles-Fersen" zumindest erschwert werden: - einbruchhemmendes Glas - verstärkte Beschläge, ggf. sogar abschließbare Griffe - verstärkte Fensterrahmen bzw. Sonderprofile mit Spezialfalz - besondere Montage-Ausführung als Verbindung von Fenster- und Türelement mit umgebender Wand - Rolläden, Klappläden o.ä.


Anschluss mit Bauabdichtungsfolie

Bei zweischaligem Mauerwerk und hinterlüfteten Fassaden wird heute ab der Beanspruchungsgruppe 3.3 bevorzugt der Anschluss mit Bauabdichtungsfolie ausgeführt. Diese Folien übernehmen die Aufgabe, Bewegungen auszugleichen, und wirken als wasserundurchlässige Sperrschicht. Dabei ist darauf zu achten, dass die Folie so angebracht wird, dass sie, von innen gesehen, vor dem tauwassergefährdeten Bereich zu liegen kommt. Häufig verwendet werden Dichtungsbahnen aus Polyisobutylen (PIB) oder andere geeignete Dichtungsbahnen nach DIN 16935. Die Notwendigkeit einer raumseitigen Abdichtung ist von Fall zu Fall zu prüfen.


Anschluss mit Zargen

Der Anschluss mit Zargen (Beanspruchungsgruppe 3.2) kann auch bei großen Fensterelementen mit hohen Wärmedehnungen zur Anwendung kommen. Sinnvoll wird dieses System vor allem dort, wo große Bewegungen in der Fensterkonstruktion vorkommen, die nur in der Baukörperfuge ausgeglichen werden können. Bevorzugt werden Zargen zum Bewegungsausgleich im oberen Abschluss verwendet, zum Beispiel, wenn hohe Deckendurchbiegungen auftreten. Die formal vielfältige Zargenausbildung bietet den Vorteil, dass der Bauablauf günstig gestaltet werden kann und der Einbau der Fenster auch später noch möglich ist.


Anschlussfugen

Das Zusammenwirken von Bauteilen mit unterschiedlichen Aufgaben wird immer dann zum Problem, wenn die Wechselwirkung, die sich durch deren Verbindung ergibt, nicht beachtet wird. Der Einbau von Fenstern und die Ausführung der Anschlussfuge zwischen Fenster und Baukörper erfordern daher eine ausreichende Planung, damit diese Verbindung allen Anforderungen gerecht wird. Folgende Anforderungen sind bei der Fugenausbildung zum Baukörper einzuhalten: - Luftundurchlässigkeit - Feuchtigkeitsschutz auch über angrenzende Bauteile - statische Unbedenklichkeit und - Standfestigkeit der Fensterkonstruktion in den Anschlussbefestigungen - sowie Vermeidung von Tauwasserbildung. Darüber hinaus muss die Bauwerksfuge alle auftretenden temperaturbedingten Längenänderungen und eventuelle Querschnittsveränderungen der Rahmenprofile aufnehmen können.

Andere Bewegungen des umgebenden Mauerwerks oder normale statische Setzungen oder Deckendurchbiegungen im Sturzbereich sind dabei ebenfalls zu berücksichtigen. Die Abdichtung zwischen Fenster und Baukörper muss von der Außenwand dauerhaft schlagregendicht und luftundurchlässig sein. Sie kann für Wind und Regen in derselben Ebene oder in getrennten Ebenen erfolgen. Die Windsperre muss dabei umlaufend und an keiner Stelle unterbrochen ausgeführt werden. Der Baukörperanschluss muss so ausgebildet werden, dass eine Tauwasserbildung vermieden wird, die Fensterkonstruktion frei arbeiten kann und eventuelle Belastungen durch statische Verformungen oder Erschütterungen verhindert werden.


Anschlüsse Außentüren

Unter Anschluss versteht man die baukonstruktive und montagetechnische Verbindung der Tür mit der umgebenden Wand. Dieser Anschluss muss nicht nur grundsätzlichen funktionalen Anforderungen genügen, sondern auch bauphysikalisch Wärme-, Schall- und Feuchteschutz (Schlagregen, Zugluft) gemäß des Regelwerks wie der EnEV erbringen. Außentüren bestehen in den meisten Fällen aus dem Türblatt und einem Blendrahmen. Dieser Blendrahmen kann aus Holz, Metall, Kunststoff und entsprechenden Verbundkonstruktionen gebildet sein.

Unabhängig von der Frage, wie die Bauanschlussfuge die o.g. bauphysikalischen Forderungen erfüllt, kann der Anschluss des Blendrahmens an die Wand mit einem stumpfen, Innen- oder Außenanschlag ausgeführt sein. Letzterer ist jedoch seltener anzutreffen. Für die Befestigung des Blendrahmens an bzw. mit der Wand gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die wiederum je nach dem Aufbau und den Materialien der Außenwand differieren. Eine derartige Auflistung würde hier den Rahmen sprengen. Wichtig ist jedoch, dass die Befestigung auf jeden Fall beweglich sein muss, z.B. mit Federn oder Gleitlaschen, weil eine starre Verbindung die temperaturbedingten Materialdehnungen der Außenwand nicht kompensieren kann.


Anschlüsse Fenster

Die Bauanschlüsse des Fensters können nach drei Seiten unterschieden werden. Der untere, horizontale Teil der äußeren Fensterlaibung ist die so genannte Sohlbank, der innere, waagerechte Teil die so genannte Fensterbank. Darunter liegt die so genannte Fensterbrüstung. Die beiden vertikalen seitlichen Begrenzungen nennt man Fensterlaibung, die horizontale Fläche im oberen Teil bezeichnet man als Fenstersturz.

Nach der Ausbildung der Fensterlaibung können prinzipiell drei Anschlagsarten unterschieden werden: - der Innenanschlag - der Außenanschlag und - die stumpfe Fensterlaibung. Konform zu diesen drei möglichen Anschlagsarten werden Fenster auch oft in drei Kategorien eingeteilt: - das Blendrahmenfenster (mit Innen- oder Außenanschlag) - das Blockrahmenfenster und - das Zargenfenster (in der stumpfen Laibung). Die Stellen zur Fensterbefestigung müssen so festgelegt werden, dass eine einwandfreie Übertragung der Kräfte in das Bauwerk gewährleistet ist. Es dürfen dabei keine Verformungen auftreten, die die Funktion des Fensters beeinträchtigen. Bei der Dimensionierung und Festlegung der Fensterbefestigung sind unbedingt folgende Faktoren zu berücksichtigen: - Glas- und Rahmengewichte - Zusatzlasten und - die auftretende Windlast.

Das Zusammenwirken von Bauteilen mit unterschiedlichen Aufgaben wird immer dann zum Problem, wenn die Wechselwirkung, die sich durch deren Verbindung ergibt, nicht beachtet wird. Der Einbau von Fenstern und die Ausführung der Anschlussfuge zwischen Fenster und Baukörper erfordern daher eine ausreichende Planung, damit diese Verbindung allen Anforderungen gerecht wird.

Der Baukörperanschluss muss so ausgebildet werden, dass eine Tauwasserbildung vermieden wird, die Fensterkonstruktion frei arbeiten kann und eventuelle Belastungen durch statische Verformungen oder Erschütterungen verhindert werden. Für diesen Fall gibt es, je nach der jeweiligen Beanspruchungsgruppe (DIN 18055), sechs Anschlussmöglichkeiten: - Fensteranschluss mit eingeputztem Blendrahmen - Umlaufende Abdichtung mit Dichtstoffen - Abdichtung mit komprimierbaren Dichtbändern - Profil zum Bewegungsausgleich - Anschluss mit Zargen - Anschluss mit Bauabdichtungsfolie.


Anschlüsse Innentüren

Unter der Voraussetzung, dass unter „Innentür“ eine herkömmliche aus den Komponenten Türblatt und Zarge bestehende Tür verstanden wird, bezeichnet "Anschluss" die montagetechnische Verbindung der Zarge mit der Wand. Im Gegensatz zu Außentüren muss der Anschluss von Innentüren in einem weit geringeren Maß bauphysikalische Anforderungen an den Wärme- und Feuchteschutz erfüllen, doch auch der Schallschutz sollte keinesfalls vernachlässigt werden. Die Stichworte "Krankenhausflur" oder "Konferenzraum" zeigen schon den Sinnzusammenhang.

Zargen können je nach Material, Funktion und Gestalt unterschiedlich konstruiert sein. Von hölzernen profilierten Umfassungszargen mit Schwellenhölzern über Aluminium-Blockzargen zu ausgesprochenen Sonderfällen wie Turnhallenzargen, zusammengesetzten Zargen, Doppelzargen usw. gibt es ein nahezu unübersehbares Angebot auf dem Markt. Da die Wandaufbauten von Innenwänden ebenfalls variieren, entstehen logischerweise zahlreiche Abhängigkeiten zwischen Zarge, Wand, Material, Anschlag, Befestigung und Beschlägen. Das "klassische" Beispiel für den Anschluss einer Innentür ist jedoch nach wie vor eine hölzerne Umfassungszarge an einer Mauerwerkswand. Innerhalb der Laibung wird die Zarge mit Bandeisen, Ankern oder Klammern am Mauerwerk angedübelt, oder der Zwischenraum zwischen Zarge und Mauerwerk wird mit PU-Schaum kraftschlüssig ausgeschäumt. Während das Ausschäumen eine unsichtbare Befestigung garantiert, können die o.g. Schraubtechniken entweder sichtbar oder unsichtbar ausgeführt werden.


Antikglas

s. Antikglas und Tiffanyglas


AoC

In Anhang I der Bauproduktenrichtlinie 93/68EWG sind die wesentlichen Anforderungen für Bauwerke aufgelistet. Sie sollten sicher stellen, dass die an das Bauwerk gestellten Anforderungen bei normaler Instandhaltung über einen wirtschaftlich angemessenen Zeitraum erfüllt werden.


AoC

Attestation of Conformity; refers to the CPD system for attesting the conformity of construction products to European technical specifications


 













 SIE SIND NOCH NICHT REGISTRIERT?